Ratgeber · Computer und Büro-IT
Drucker druckt nicht: fünf Prüfungen vor dem Neukauf
Ein fehlender Ausdruck bedeutet nicht zwingend einen kaputten Drucker. Oft liegt es an der Verbindung oder der Auswahl am Computer. Prüfen Sie die folgenden Punkte nacheinander und halten Sie die genaue Fehlermeldung fest.
1. Am Gerät anfangen
Ist der Drucker eingeschaltet, liegt Papier ein und zeigt das Display eine Meldung? Bei einem Papierstau nur die in der Geräteanleitung beschriebenen Klappen öffnen. Keine Teile mit Gewalt lösen und bei heißen Bauteilen die Abkühlzeit beachten.
2. Eine interne Testseite versuchen
Viele Drucker können über ihr eigenes Menü eine Testseite ausgeben. Nutzen Sie dafür die Herstelleranleitung. Funktioniert diese, sind Druckwerk und Papiertransport zumindest grundsätzlich aktiv; das beweist aber noch nicht, dass Verbindung und Treiber am PC stimmen.
3. Verbindung prüfen
Bei USB: Kabel und direkte Verbindung am Computer prüfen, nach Möglichkeit ohne Verteiler. Bei WLAN: Gehören PC und Drucker zum selben vorgesehenen Netzwerk? Ein Gastnetz kann den Zugriff verhindern. Setzen Sie den Router nicht auf Werkseinstellungen zurück; dadurch können Telefonie und Internetkonfiguration verloren gehen.
4. Den richtigen Drucker wählen
Im Druckdialog steht manchmal ein PDF-Drucker oder ein alter Geräteeintrag. Wählen Sie Ihr tatsächliches Gerät. Prüfen Sie die Warteschlange auf angehaltene Aufträge und brechen Sie einen hängenden eigenen Auftrag ab, bevor Sie weitere senden. Im Betrieb keine fremden Aufträge ungefragt löschen.
5. Erst dann Software prüfen
Wenn das Gerät druckt, aber der PC es nicht erreicht, können Verbindung oder Treiber die Ursache sein. Laden Sie Software ausschließlich von der offiziellen Herstellerseite für das genaue Modell. Vermeiden Sie Download-Portale und „Treiber-Updater“. Bei einem Firmengerät Änderungen zuerst mit der verantwortlichen Person abstimmen.
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